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Mit einer Abordnung war unser Bezirk beim diesjährigen Landesschützentag in Nordhorn (Osnabrück) vertreten. Es gab bei der Deligiertentaggung viele Berichte zu hören und es wurde über den derzeitigen Stand zum Thema Landesleistungszentrum (LLZ) informiert. Die Ergebnisse wollen wir an dieser Stelle für Alle zur Verfügung stellen, denn es geht von uns an!
Hier finden Sie den kompletten Auszug aus dem Schreiben des Präsidenten Thomas Brunken an unsere Mitgliedsvereine:
Am 09. und 10. April fand in Nordhorn (Bezirksverband Osnabrück) der diesjährige Landesschützentag des NWDSB statt. Wie bereits auf unserem Delegiertentag, am 28.02.2010 in Otterndorf, von mir angekündigt und auf unserer Gesamtpräsidiumssitzung, am 25.03.2010 in Zeven, mit den Kreispräsidenten besprochen hat sich unserer Bezirk für eine verbindliche Aussage des NWDSB zur Realisierung (Zeitfenster) des LLZ in Bassum eingesetzt.
Der Landesschützentag hat den im Anhang beigefügten Beschluss, nach einer sehr intensiven Diskussion, mit 127 zu 33 Stimmen beschlossen. Wir als Bezirksverband Elbe-Weser-Mündung haben dem Antrag zugestimmt!
Die erste Initiative des NWDSB bezüglich einer Landesbürgschaft zur Realisierung eines LLZ in Bassum wurde abgelehnt. Allerdings hat man dem NWDSB die Möglichkeit eingeräumt den eingereichten Antrag "nachzubessern" um die Richtlinien für die Gewährung einer Landesbürgschaft doch noch zu erfüllen. Dieser Vorgang ist noch nicht abgeschlossen, und eine schriftliche Mitteilung des Niedersächsischen Finanzministers (Hartmut Möllring) lag zum Landesschützentag leider nicht vor. Unsere Forderung nach einem endgültig genannten Zeitfenster zur Realisierung des Projektes (siehe Punkt 6) wurde berücksichtigt, und war wesentliche Vorraussetzung für unsere Zustimmung. Der NWDSB hat jetzt bis spätestens zum 31.10.2010 die Möglichkeit alle notwendigen Vorrausetzungen für ein LLZ in den KMH-Hallen in Bassum zu schaffen.
Des Weiteren versucht der NWDSB mit diesem Beschluss (Punkt 2 und 3) den vom Finanzminister geforderten erhöhten Eigenanteil zu erzielen. Das bedeutet im Klartext, dass rund 160 Vereine mit im Durchschnitt 250 Mitgliedern dazu beitragen sollen den geforderten erhöhten finanziellen Eigenanteil des NWDSB durch Einmalzahlungen aufzubringen, und sich für einen befristeten Zeitraum oder auf Dauer (bis max. 2029) von der jährlichen zweckgebundenen Beitragserhöhung von je € 1,50 pro Mitglied zu befreien.
Wir als Bezirksverband Elbe-Weser-Mündung wollen für unsere Sportschützen eine optimale Schiesssportstätte (LLZ), bezweifeln aber dass unsere Mitgliedsvereine in einer ohnehin schon erschwerten finanziellen Situation von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden bzw. können, um den NWDSB in dieser Form zu unterstützen.
Für weitere Fragen zu diesem gefassten Beschluss stehen Euch die Mitglieder unseres Bezirkspräsidiums gerne zur Verfügung. |